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Vorsorge



Trotz aller vorrangig durchzuführenden Maßnahmen des technischen und organisatorischen Arbeitsschutzes und des Einsatzes persönlicher Schutzausrüstung, kann es am Arbeitsplatz zu einer Gefährdung durch biologische, chemische und/oder physikalische Einwirkungen oder durch besondere Unfall- und Gesundheitsgefahren kommen.

Arbeitsmedizinische Vorsorge dient der Früherkennung arbeitsbedingter Gesundheits­störungen sowie der Feststellung, ob bei Ausübung einer bestimmten Tätigkeit eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung besteht. Eine arbeitsmedizinische Vorsorge kann sich auf ein Beratungsgespräch beschränken, wenn zur Beratung körperliche oder klinische Unter­suchungen nicht erforderlich sind.

Gemäß der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbmedVV) unterscheidet man zwischen Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge:

  • Pflichtvorsorge sind arbeitsmedizinische Vorsorgen, die bei bestimmten besonders gefährdenden Tätigkeiten vom Arbeitgeber zu veranlassen sind. Die Durchführung dieser Untersuchung ist Tätigkeitsvoraussetzung (§ 4 ArbmedVV).
  • Angebotsvorsorge sind arbeitsmedizinische Vorsorgen, die bei bestimmten gefährdenden Tätigkeiten anzubieten sind. Die Teilnahme an dieser Untersuchung ist freiwillig (§ 5 ArbmedVV).
  • Wunschvorsorge sind arbeitsmedizinische Vorsorgen, die der Arbeitgeber den Beschäftigten nach § 11 des Arbeitsschutzgesetzes zu ermöglichen hat (je nach den Gefahren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit).

Darüber hinaus gibt es arbeitsmedizinische Vorsorgen z. B. nach Röntgen- und Strahlen­schutzverordnung.

Arbeitgeber und Beschäftigter erhalten eine Bescheinigung über die Teilnahme an der arbeitsmedizinischen Vorsorge unter Beachtung der ärztlichen Schweigepflicht.

An der CAU werden z. B. Vorsorgen bei folgenden Gefährdungen durchgeführt:

– Lärm
– Hautgefährdung
– Atemschutzgeräte
– Arbeitsaufenthalt im Ausland (bitte den ausgefüllten Beratungsbogen und den Impfausweis mitbringen!)
– Bildschirmarbeitsplätze
– Infektionsgefährdung

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Zuständig für die Pflege dieser Seite: betriebsarzt@email.uni-kiel.de, Tel. 880-3267